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Die Fahrradgarage für zuhause

Nicht jede Garage und nicht jeder Keller bietet ausreichend Platz für die Unterbringungen von Fahrrädern. Leider stehlen Täter immer wieder ungeschützte Fahrräder, diese Situation erfordert den Schutz des Fahrzeuges, ohne Zugriffsmöglichkeit für Unbefugte. Wirkungsvoll bewahren Fahrradbesitzer ihr Rad in einer Fahrradgarage auf.

Das Wichtigste in Kürze

  • Größe und Material der Fahrradgarage bestimmen die Qualität der Vorrichtung.
  • Es gibt gesetzliche Bestimmungen zur Errichtung einer Fahrradgarage.
  • Abhängig vom Material benötigt eine Fahrradbox individuelle Pflege.
  • Alternativ können Fahrradbesitzer ihr Rad in einem Gerätehaus abstellen.

Fahrradgarage kaufen – die richtige Größe

Käufer müssen beim Kauf einer Fahrradgarage oder -Box mit Kosten in Höhe von durchschnittlich mehreren hundert bis mehrere tausend Euro rechnen. Deshalb sollten Interessenten die Kaufentscheidung sorgsam abwägen und die Beschaffenheit der Fahrradgarage als Kaufkriterium heranziehen.

Die Maße der Fahrradgarage definiert einen wichtigen Aspekt, denn das Modell muss allen Fahrrädern der Familie ausreichend Platz zum Unterstellen bieten. Außerdem müssen Nutzer die Größe des ausgewählten Standorts maximal nutzen können. Der Platzbedarf bestimmt auch über die Art der Öffnung einer Fahrradgarage, so müssen Käufer den Schwenkbereich der Türen einkalkulieren.

Ein weiterer, beim Kauf zu berücksichtigender Aspekt, ist das Material der Fahrradgarage. Fabriken produzieren Fahrradgaragen mit dem Fokus auf Robustheit, damit das Gehäuse Witterungen und mechanischen Einwirkungen dauerhaft standhält.

Fahrradgarage – Materialien und Eigenschaften

Überwiegend fertigen Hersteller die Fahrradgaragen aus Metall, meist Stahlblech. Diese Modelle überzeugen durch Beständigkeit, Langlebigkeit und geringen Pflegeaufwand. Abstriche müssen Käufer bei der Optik dieser Fahrradgaragen hinnehmen, da die kompakten Gehäuse äußerlich oft wenig ansprechen.

Anbieter passen ihre Produktion dem Zeitgeist an und bieten E-Bike-Besitzern innovative Lösungen. Auf gehobenem Preisniveau gibt es Fahrradgaragen mit integrierter Ladevorrichtung. Für die Inbetriebnahme des Elektro-Systems müssen Käufer, unter Umständen, einen zertifizierten Betrieb beauftragen.

Wer nur wenig Budget investieren möchte, sollte eine Fahrradgarage aus Kunststoff erwägen. Händler verkaufen die langlebigen und pflegeleichten Modelle im niedrigen Preissegment. Kunststoff-Fahrradboxen lassen in puncto Stabilität zu wünschen übrig, aber überzeugen mit natürlicher Optik. Den Pflegeaufwand sollten Käufer nicht unterschätzen. Unbehandeltes Holz ist regelmäßig zu lasieren, um das Holz zu schützen.

Die Vielfalt der Angebote reizt Interessenten, eine eigene Fahrradgarage für Haus und Garten anzuschaffen. Vor dem Kauf sollten sich Betroffene mit der Erlaubnis bezüglich des Standortes vertraut machen.

Eine Fahrradgarage bauen – oft nur mit Erlaubnis

In der Regel gelten für die Errichtung von Fahrradgaragen die gleichen baurechtlichen Richtlinien für den Bau von Gartenhäusern. Vor dem Kauf der Fahrradgarage müssen sich Käufer informieren oder direkt bei der zuständigen Baubehörde beraten lassen. Außerdem vermeidet ein Gespräch mit den direkten Nachbarn Ärger. Die Erlaubnis zur Bebauung einer Grenze kann eine schriftliche Genehmigung des Nachbarn erfordern. Zumindest schreiben dies manche Städte und Gemeinden vor.

Ob dem Bau einer bestimmten Fahrradgarage Behörden und Nachbarn zustimmen müssen, hängt von der Art des Garagenmodells ab. Die Ausführung beziehungsweise Beschaffenheit der Fahrradgarage bestimmt auch über den Pflegeaufwand.

Individuelle Pflege

Fahrradbesitzer, die nur wenig Zeit die Pflege der Fahrradgarage investieren können oder möchten, sollten ein Modell aus Kunststoff erwerben. Es genügt, die Oberfläche bei Bedarf feucht abzuwischen. Auf die gleiche Weise ist auch eine Fahrradgarage aus Metall zu pflegen.

Tipp: Der Anstrich einer Metall-Garage mit geeignetem Lack verhindert die Bildung von Roststellen.

Die Instandhaltung einer Holz-Garage bedarf größeren Aufwandes. Regelmäßige Pflege erhält die Qualität des Holzes. Der Nutzer sollte die Lasur alle zwei Jahre auffrischen oder erneuern.

Wer den Aufwand für eine bestimmte Fahrradgarage nicht übernehmen möchte oder kein passendes Modell findet, kann auf eine Alternative ausweichen. Ein Gerätehaus sichert das Fahrrad genauso gut.

Gerätehaus als Fahrradstellplatz

Gerätehäuser stehen normalerweise nur im Garten, damit Hobbygärtner Spaten, Rasenmäher und andere Geräte witterungsgeschützt unterbringen können. Problemlos können Fahrradbesitzer ein Gerätehaus als Alternative zur klassischen Fahrradgarage aufstellen. Baumärkte und Onlineshops verkaufen vielseitige Gerätehäuser in verschiedenen Größen, Farben und aus verschiedenen Materialien.

Fazit

Eine Fahrradgarage lohnt sich in vielerlei Hinsicht für sicherheitsbewusste Fahrradbesitzer. In einer robusten Garage ihrer Wahl können Betroffene die Fahrräder, sicher eingeschlossen, vor Diebstahl und Witterungen schützen.